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Bhaktapur

Kathmandutal

Bhaktapur

Bhaktapur, 15 km östlich von Kathmandu an der alten Handels-straße zwischen Indien und Tibet gelegen, ist mit 250 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Kathmandutals. Die Bewohner gehören hauptsächlich den Ureinwohnern des Tals, der Volksgruppe der Newar, an.
In der dichtbesiedelten historischen Altstadt leben ca. 50 000 Menschen. Für das noch immer bestehende mittelalterliche Flair wurde und wird viel getan. Maßgeblich beteiligt daran war das nepalesisch-deutsche Bhaktapur Development Project, welches Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität mit der Restaurierung von Bauten verbindet.
Der Eintritt in die wie ein riesiges Freiluftmuseum wirkende Altstadt kostet stolze 10 US$. Trotzdem lohnt sich die Ausgabe. Man sollte auch bedenken, dass der Erhalt eines solch weitläufigen Areals immense Summen verschlingt.
In noch ausgeprägterem Maße als in anderen Newar-Städten bilden in Bhaktapur offene Plätze den Mittelpunkt eines jeden Stadtteils.
Zumindest die nachfolgend erwähnten vier wichtigsten Plätze gehören zum Programm eines Rundganges.

Als alte Königsstadt hat Bhaktapur natürlich einen Durbar Square, der allerdings im Gegensatz zu den Durbar Squares von Kathmandu und Patan viele Freiflächen aufweist. Ein Grund hierfür ist das Erdbeben von 1934. Zahlreiche Gebäude wurden danach nicht wieder aufgebaut.

Der größte und belebteste Platz und das eigentliche Zentrum der Stadt ist jedoch der Thaumadhi Square.
An seiner Nordseite steht mit dem 30 Meter hohen Nyatapola-Tempel der höchste Tempel des Kathmandutals. Das der Göttin Lakshmi gewidmete Bauwerk stammt aus dem Jahr 1708.

Am Dattatreya Square befindet sich der Kern des früheren Bhaktapur.

Vor allem am Potters´ Square, werden nach jahrhundertealter Tradition Töpferwaren hergestellt. An der Herstellungsmethode hat sich bis heute nichts geändert. Die fertigen Gefäße werden anschließend zum Trocknen in die Sonne gestellt. Oftmals ist der Platz mit Tausenden davon übersät.

 
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