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Von Thulo Syabru über Sing Gompa bis Gosainkund

Langtang / Helambu 2010

Von Thulo Syabru über Sing Gompa bis Gosainkund


Kurz nach 8 Uhr verlassen wir Thulo Syabru in Richtung Süden. Die Strecke führt sofort  bergauf, der Weg ist jedoch einfach und das Ganze macht richtig Spaß. Ab der 2850er Marke wandern wir durch einen dichten Bergwald. Unser Lunchrestaurant hat eine herrliche Lage in 3200 m Höhe. Wir lassen uns viel Zeit, relaxen bei 25° C, tanken Sonne auf und blicken auf das grandiose Bergpanorama mit dem Langtang Lirung (7227 m) im Mittelpunkt. Dann folgt noch einmal eine gemütliche Wanderung von 1,5 Stunden und unser Tagesziel, das „Hotel Sherpa“ in Sing Gompa (3300 m) ist erreicht. Zu meinem Zimmer gehören Dusche und Toilette. Das Wasser ist dazu auch noch richtig heiß, diese Wohltat nutze ich gleich nach unserer Ankunft. Am Spätnachmittag machen wir noch einen Rundgang durch das schön gelegene Dorf und besuchen das kleine Bergkloster, das dem Ort seinen Namen gab. Sing Gompa besteht vor allem aus mehreren Gästehäusern.

Den Abend verbringen wir in gemütlicher Runde im Gastraum bei Bier und ein wenig Rakshi.

Mit dem folgenden elften Tag steht uns eine schwierigere Etappe bevor. Wieder geht es unablässig bergauf und nach nicht ganz zwei Stunden machen wir in Cholang Paty auf 3584 m Höhe eine Teepause. Das „Hotel Langtang Lerong View“ ist ein malerischer Ort mit schönen Ausblicken. Danach steigen wir weiter bergauf bis zu dem kleinen Dorf Laurebina in 3900 m Höhe, das eigentlich nur aus ein paar weit verstreut liegenden einfachen Gästehäusern besteht. Besonders der letzte Teil des Weges ist noch einmal steil und kräftezehrend. Wir machen in einem kleinen Teehaus mit ganz besonders großartiger Bergsicht Lunch und halten uns dort 1,5 Stunden auf. Dann heißt es aufraffen und es geht weiter aufwärts über Geröll. Nach dem Passieren einer Stupa in 4200 m Höhe wird die Strecke flacher. Wir wandern auf einem schmalen Weg, vorbei an steilen Abgründen in einer pittoresken Berglandschaft, die ihresgleichen sucht. Hin und wieder müssen dabei auch schwierige Passagen überwunden werden. Bald liegt ca. 300 m unter uns ein erster See. Hier beginnen die zahlreichen, wie an einer Perlenschnur aufgereihten Gosainkund - Seen. Ein weiterer Höhepunkt der Tour ist erreicht. Wir sind völlig allein in dieser faszinierenden Landschaft. Immer wieder bleibe ich stehen, mache zahllose Fotostopps. Entsprechend langsam kommen wir voran. Nach dem Passieren zweier weiterer Seen – einer schöner als der andere gelegen – erreichen wir endlich, auf Grund meiner Bummelei erst nach Einbruch der Dunkelheit, den kleinen, direkt am lang gestreckten Hauptsee gelegenen Ort Gosainkund in 4380 m Höhe.

Wir schlafen in einer einfachen, aber gemütlichen Lodge.


 
 
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