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Von Tharepati über Melamchigaon bis Tharkeghyang

Langtang / Helambu 2010

Von Tharepati über Melamchigaon bis Tharkeghyang


In der Hoffnung, einen schönen Sonnenaufgang zu erleben, stelle ich mir den Wecker für 6 Uhr morgens. Er wird dann doch nicht so großartig wie erwartet, trotzdem entstehen einige ordentliche Fotos.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Milchtee, Kartoffelbrot – eine Art Kartoffelpuffer, Eier, Butter und Jam starten wir um 08.30 Uhr. Nach wenigen Hundert Metern auf dem Bergrücken folgt ein steiler Abstieg von 1000 Metern. Der Weg ist teilweise schwierig, führt auch über Geröll. Hinzu kommt mein mehr und mehr schmerzendes Knie. Entschädigt werden wir von einem herrlichen Rhododondronwald. Wir machen immer wieder Pausen, benötigen deshalb für die recht kurze Strecke bis zum Tagesziel Melamchigaon auf nur noch 2600 m Höhe vier Stunden. Den Nachmittag nutze ich zu einer kleinen Entdeckungstour durch das in herrlicher Mittelgebirgsregion gelegene weitverzweigte Dorf. Wir wandern zunächst zu einer alten Gompa ganz nach oben. Von hier aus hat man einen schönen Blick über den Ort. Danach laufen wir zum unteren Teil des Dorfes, auch dort steht eine Gompa.

Wir sind die einzigen Gäste im „Wild View Hotel“, einem recht großem und komfortablen Haus. Das Personal ist dagegen unfreundlich. Glücklicherweise sind solche Dinge die ganz seltene Ausnahme.

Bei 20° C und gewohntem Sonnenschein erfolgt der Start nach dem Frühstück, dessen Zubereitung uns auf eine lange Geduldsprobe stellte, endlich um 09.30 Uhr. Wieder geht es steil 700 m bergab ins Tal des Melamchi Khola. Im Gegensatz zu gestern ist der Weg jedoch einfach. Auf der anderen Seite des Tals steigen wir wiederum 750 m nach oben. Auch das macht mir keine Schwierigkeiten.

Nach einer schönen und relativ leichten Trekkingetappe erreichen wir am frühen Nachmittag unseren Übernachtungsort Tharkeghyang auf 2650 m Höhe. Später erkunden wir das faszinierende Dorf mit seinen alten, allerdings zum Teil unbewohnten Häusern, und engen Gassen. Täglich um 17 Uhr öffnet eine alte Frau für 30 Minuten die Gompa zur Gebetsstunde. Auch wir dürfen rein und ich mache mehrere Fotos.

Den Abend verbringen wir am Lagerfeuer auf dem Gelände unserer Lodge. Hier ist es richtig schön, die Betreiber sind nett und die Atmosphäre super.


 
 
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