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von Kathmandu nach Lukla

Khumbu Everestgebiet 2006

Lukla


Nach herzlicher Begrüßung mit meinem Guide,noch einigen Absprachen und letzten Einkäufen kann es losgehen.Einige notwendige Dinge, wie Trekkingstöcke,Daunenjack und Schlafsack hatte ich in Kathmandu ausgeliehen.Ausgangsort des Trekkings zum Everest ist derbereits auf  2 800 m Höhe gelegene Ort Lukla.Um ihn zu erreichen, besteht einmal die Möglichkeit einer langen Busfahrt bis Jiri und etwa sechstägigen Trekking im Anschluss, oder der Flug bis Lukla.Vorteile der ersten Variante sind gute Akklimatisation und der Körper kann sich auf das Weitere gut vorbereiten.Auch bietet das Hügelland des Solu Khumba viele Reize.Auch starten die Flieger nach Lukla nur bei besten Sichtverhältnissen.Wetterbedingte Verzögerungen sind also beinahe vorprogrammiert.Allerdings haben in Jiri noch immer die Maoisten das Sagen und man muss mit Behinderungen rechnen, bzw.wird zur Kasse gebeten.Der Flug von Kathmandu nach Lukla hat den Vorteil,Zeit einzusparen. Mit dem Einlegen von Akklimatisationstagen lassen sich die Gefahren der Höhenkrankheit trotzdem nahezu ausschließen.Darüberhinaus ist der Flug ein echtes Erlebnis.Auch wir ziehen die Flugvariante vor.Morgens um 05.30 Uhr geht es mit Minitaxi und den irgendwie verstauten Rucksäcken zum Flughafen.

Um 07.30 Uhr startet unsere kleine,17sitzige Dornier 228 zum schönsten Linienflug der Welt.Ein irres Gefühl, die Berge sind zum Greifen nahe,die Piloten können nur auf Sicht fliegen.

Nach 35 Minuten sind wir über den Zielort Lukla,doch nichts passiert, kein richtiger Wind zum Landen,also Rückflug. Am nächsten Tag das gleiche Spiel .... und es klappt.Landung auf 400 m langer Bahn bei 60 m Steigung in 2 800 m Höhe .... ein Wahnsinn.Davor der Abgrund und dahinter die Berge ....

Nur ein Anflug ist möglich und der muss klappen.Der Wechsel erfolgt bei laufenden Motoren und 10 Minuten später Start zum Rückflug.Der Pilot nimmt das Gefälle zur Unterstützung und kurz bevor die Startbahn ins Nichts führt,lösen sich die Räder vom Boden.

Wer bisher noch keinen Porterguide (Träger und gleichzeitig Führer)

gefunden hat,kann das in Lukla tun. Die Tour mit einem Führer zu machen,ist unbedingt zu empfehlen.Das dient einmal der eigenen Sicherheit -diese Männer kennen jeden Weg und Steg -,

aber auch dem eigenen Erlebnis. Nur mit dem leichten Tagesrucksack auf dem Rücken macht das Ganze weitaus mehr Spaß.Darüberhinaus sind die Träger auf diese Jobs angewiesen.Nach einem reichlichem Frühstück im „North Face Resort“ beginnt die erste Etappe unserer Trekkingtour nach Phakding.Lukla selbst werden wir vier Wochen später besichtigen.


 
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