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Dakshinkali

Kathmandutal

Dakshinkali

Über die Orte Chobar und Pharping führt der Weg zur viel-
leicht bedeutendsten hinduistischen Opferstätte des Kathmandutals. Sie ist einer der beliebtesten Göttinnen des Tals, Kali geweiht. Diese Göttin des Todes wird meist als eingefallene, dürre Frauengestalt, geschmückt mit Ketten aus Menschenknochen und mit Schlangen um den Hals, tanzend auf einem Leichnam, dargestellt.
Um sie milde zu stimmen, werden an den Tempeln der Göttin unkastrierte männliche Haustiere geschlachtet.
Eine ihrer Manifestationen ist die Kali des Südens (Dakshinkali).
Der Tempel befindet sich in einer Schlucht zwischen zwei Felshügeln am Zusammenfluß von zwei Flüssen. Noch vor einigen Jahrzehnten sollen hier legale Menschenopfer stattgefunden haben. Heute sind die meisten Schlachtopfer Gockel.
An den wichtigsten Opfertagen samstags und Dienstags finden sich in Dakshinkali Hunderte von Pilgern mit ihren Tieren unter dem Arm ein und warten ruhig in einer langen Schlange. Ist man dann an der Reihe, trennt ein Priester den Kopf ab, lässt das Blut auf eine Kali-Figur spritzen und anschließend treten die Besucher mit ihren toten Tieren den Heimweg an. Zu Hause gibt es dann ein Festessen. Der Kopf bleibt als Opfergabe zurück.
Die eigentliche Opferstätte darf nur von Hindus betreten werden. Trotzdem bietet sich ein guter Ausblick auf das blutige Geschehen.
An zahlreichen Verkaufsständen oberhalb der Tempelanlage werden Blumengirlanden, Kali-Bilder, Souvenirs und auch Nahrungsmittel angeboten. In Straßenrestaurants kann gegessen werden.


 
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