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von Ghorepani über Sikha und Dana bis Lete

Die Annapurna - Region 2008

Von Ghorepani über Sikha und Dana bis Lete

Hinter Ghorepani führt ein bequemer Weg zunächst steil abwärts bis Chitre in 2 300 m Höhe. Auch der weitere Weg durch relativ fruchtbares Gebiet verläuft problemlos. Nach fünf Stunden ist der Eingang unseres Übernachtungsortes Sikha in 1 940 m Höhe erreicht. Wir laufen noch zirka eine halbe Stunde durch den  sich lang hinziehenden, nicht sonderlich sauberen Ort, erreichen dann am Ende einen Komplex mit mehreren einfachen Unterkünften.

Am nächsten Tag geht es gemütlich zunächst leicht bergab bis Ghara (1 700 m). Dabei fällt immer wieder der Nilgiri (6 940 m) ins Blickfeld.

Hinter dem schön gelegenem Dorf Ghara machen wir in einem kleinen Restaurant auf einer idyllischen Anhöhe Teatime. Danach steiler Abstieg über mehr als 2 000 Stufen auf 1 170 m. Immer wieder kommen uns erschöpfte Trekker entgegen, wir haben es einfacher. Dazu ist es unangenehm heiß. Das Dörfchen Gharkhola ist mit 1 170 m ü.d.M.der tiefste Punkt unserer Tour. Hier entspringt auch der Fluss Kali Gandaki, der sich bis zum Bergmassiv des Annapurna hinzieht, und uns auf den nächsten Tagen begleiten wird. Über eine lange Hängebrücke wechseln wir die Flussseite, dann wird der Weiterweg ungemütlicher. Man hat von hier an eine Art Straße, eine bessere Sandpiste, gebaut und sie ist auch recht befahren. Die Autos wirbeln Unmengen an Staub auf, den wir dann schlucken dürfen.

Endlich Ankunft in Tatopani, einem langestreckten, angenehm sauberen und auf Tourismus eingestellten Ort mit Geschäften, Restaurants und Lodges. Nach dem Lunch kurzer Besuch der bekannten Hot Springs. Für 30 Rs. kann man seine Beine in das warme Wasser halten.

Weiter geht es auf staubiger „Straße“, später über eine Holzbrücke auf die andere Seite des Kali Gandaki. Nach knapp sieben Stunden ist die Übernachtungstelle Dana, ein kleines Dorf in 1 400 m Höhe erreicht. Die Dana-Lodge bietet recht guten Service, auch Duschen ist kein Problem.

Der Weg verläuft bis nach Kopchepani (1 620 m) einfach, dann überqueren wir den Kali Gandaki über eine lange Hängebrücke. Danach geht es 300 m steil nach oben bis Pairathaplo (1 940 m). Kurz vor dem nächsten größeren Ort Ghasa in 2 010 m Höhe wechseln wir wieder die Flussseite auf  einer 200 m langen Hängebrücke. Der hier recht breite Strom liegt nahezu 100 m unter uns. Nach dem Lunch in Ghasa führt der Weiterweg wieder auf staubiger Strasse vorbei an einem ungemein hohen Wasserfall. Im Dörfchen Dhairu sehen wir erstmals auf der Tour den Tukuche (6 920 m). Später gesellt sich der Gipfel des mächtigen Dhaulagiri hinzu. In Chhyo noch einmal Wechsel auf die rechte Seite des Kali Gandaki.

Nach einem weiteren steilen Aufstieg über 150 m zeigen sich endlich die ersten Häuser von unserem Tagesziel Lete. Wir laufen noch einen Kilometer durch den langgezogenen Ort und erreichen nach mehr als acht Stunden unsere Lodge. 1 000 Höhenmeter mussten dabei überwunden werden.

Lete ist ein großes Dorf in 2 440 m Höhe. Die Bewohner gehören dem Volksstamm der Thakali an und leben größtenteils von der Landwirtschaft. Lete bietet vor allem am frühen Morgen traumhafte Ausblicke auf die Bergriesen Tukuche und Dhaulagiri.


 
 
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