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Von Liding über Khorlabesi bis Jagat

Manaslu – Umrundung 2013

Von  Liding,
über Khorlabesi
bis Jagat


Liding (750m) – Lapubesi (800m) -  Machhakhola (930m) - Khorlabesi (900m), ca. 18km
Nach gut durchschlafener Nacht stehe ich um 06.30Uhr auf. Um 07.30Uhr brechen wir bei Sonnenschein auf. Nach anfänglich problemlosem Weg entlang des  Budhi Gandaki  Flusses wird es bald schwierig. Der Weg ist schmal und führt ständig steil auf und ab. Darüber hinaus immer wieder schmale Treppen. Hier ist volle Konzentration  gefragt. Tief unter uns der tosende Fluss. Hier ist Schwindelfreiheit eine Grundvoraussetzung. Wir kommen nur langsam voran, benötigen zwei Stunden bis zum Gurungdorf Lapubesi auf 800m Höhe. Jetzt wird die Wegstrecke wieder besser.  In der Mittagszeit wird es unangenehm warm, zirka 30° C. Wir wandern weiter entlang des Budhi  Gandaki, zeitweise auch direkt im Flussbett. Die Übernachtung ist im Dörfchen Machhakhola  (930m) geplant. Ich bin jedoch gut drauf und beschließe, noch  eineinhalb Stunde weiter bis Khorlabesi (950m) zu gehen. Wir überqueren den Tharo Khola und erreichen nach insgesamt neun Stunden auf zuweilen schwieriger Strecke Khorlabesi. Unser aus Bungalows  bestehendes  Gasthaus ist recht komfortabel. Zu jedem Bungalow gehört eine Toilette und selbst Duschen ist möglich. Auch ich mache von diesem Luxus Gebrauch.
Ein Trekker aus Luxemburg fragt mich, ob er in meinem Bungalow übernachten könne.  Für ihn ist nichts mehr frei.  Ich habe natürlich kein Problem und später freunden wir uns bei einem Bier ein wenig an.
Nachdem es am Abend wieder mit Regnen angefangen hat, liege ich um 20.30 Uhr im Bett.


Khorlabesi (900m) – Tatopani (950m) – Dobhan (1050m) - Jagat (1400m), ca. 15km
In der Nacht fiel sintflutartiger Regen, hinzu kamen kräftiger Gewitter. Entsprechend schlecht habe ich geschlafen und bin noch ziemlich müde.
Wir starten um 8 Uhr bei jetzt trockenem Wetter. Der Weg entlang des Budhi Gandaki  verläuft zunächst problemlos. Trotzdem baue ich merklich ab, die Anstrengungen des Vortages stecken noch in den Knochen. Hinzu kommt eine beinahe unerträgliche Hitze. Nach einer Stunde erreichen wir Tatopani (950m), überqueren den Budhi Gandaki auf einer Hängebrücke und gehen weiter auf jetzt durchwachsener Strecke bis Dobhan (1050m). Danach wird die Strecke schwieriger, viel Geröll und ein ständiges Auf und ab. Bei Indur machen wir in gut 1200m Höhe Lunch.
Der Weiterweg nach Jagat führt bisweilen recht steil auch über Steintreppen nach oben.
Nach acht Stunden haben wir endlich Jagat, einen angenehmen Ort mit schönen Ausblicken auf die umliegende Mittelgebirgslandschaft, erreicht. Ich bin ziemlich geschafft, das war nicht mein Tag gewesen.
Meine Unterkunft, das recht ordentliche Budhi Gandaki Guesthouse, ist ziemlich belegt.
Wir sitzen am Abend mit anderen Trekkern, darunter auch mein neugewonnener luxemburger Freund und eine große französiche Gruppe, zusammen. In Jagat ist bereits ein touristisches Zentrum mit einigen Lodges entstanden.
Um 21Uhr gehe ich todmüde schlafen.


 
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