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Von südlich Manedingma über Paiya bis Thado Koshigaon

Khumbu und Solo Khumbu 2012

Von südlich Manedingma über Paiya bis Thado Koshigaon


südlich Manedingma  (1850m) – Paiya (2740m), ca. 14km

Der Abstieg über viel Geröll vom Tag zuvor setzt sich fort. Wir erreichen bald den tiefsten Punkt der gesamten Tour mit 1488m Höhe und überqueren auf einer langen Hängebrücke den Deku Khola. Danach geht es steil durch Waldgebiet aufwärts bis Jubhing (1650m).Auch der weitere Weg führt beständig, bisweilen recht steil bergauf. Wir durchqueren Karikhola in 2040 m Höhe, ein Dorf mit vielen Unterkünften, dass sich  ca. 1,5 km hinzieht.Lunch erfolgt im kleinen Dörfchen Bupsa (2150m). Über Serpentinen geht es zum höchsten Punkt des Tages, dem Kari La auf immerhin 2940m Höhe. Trotz beginnender Dämmerung wandern wir weiter, wollen das Dorf Paiya erreichen. Der Weg ist weitaus länger als gedacht, aber glücklicherweise problemlos. Mit Stirnlampen und bei völliger Dunkelheit endlich um 19.30 Uhr nach 14 Kilometern Ankunft in Paiya. Ich bin völlig down.

Paiya (2740m) – Thado Koshigaon (2540m), ca. 9,5km

Die Nacht war kalt, die Nähe der Berge des Himalaya sind zu spüren. Ich habe sehr gut geschlafen, fühle mich aber nicht so optimal. Die Anstrengungen vom Tag zuvor wirken noch nach. Hinzu kommen Schmerzen im Unterbauch. Der Morgen ist wunderbar klar und man hat einen schönen Ausblick zum Karyolung (6530m). Auf meist schwieriger Strecke über viel Geröll geht es zunächst aufwärts bis zum Chutok La auf 2945m, dann 700m steil abwärts bis Surke (2250m). Hier machen wir Lunch. Das Dörfchen Surke liegt 600 m unter Lukla. Wir verzichten auf den steilen Aufstieg nach Lukla, gehen weiter bis Chaurikharka (2500m). Der Weg ist einfach, erscheint jedoch endlos lang. Nach zwei Stunden steigen wir endlich  von Chaurikharka nach Cheplung auf und sind jetzt auf der altbekannten Wegstrecke von Lukla nach Phakding. Bald setzt die Dämmerung ein, ich bin ziemlich am Ende und in Thado Koshigaon (2580m) in der View Lodge ist endgültig Schluss. Die Saison im Everest – Gebiet hat noch nicht richtig begonnen und wir sind die einzigen Gäste.




 
 
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