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Von Dughla über Lobuche bis Gorak Shep

Khumbu und Solo Khumbu 2012

Von Dughla über Lobuche bis Gorak Shep



Dughla (4620m) – Lobuche (4970m)

Es hatte die ganze Nacht über geschneit, doch am Morgen wird es glücklicherweise wieder sonnig. Dafür liegen die Temperaturen unter -10°C. Ich bin nicht allzu gut drauf, habe wenig Lust auf Trekking. Meine Gedanken weilen zu Hause, heute ist unser Hochzeitstag. Sofort nach dem Start geht es recht steil in vielen Kehren 250m bergauf. Dieser Weg hatte mir bereits vor sechs Jahren mächtig zugesetzt, heute ist es nicht anders. Luftprobleme aufgrund der Höhe machen mir zu schaffen. Nach mehreren Pausen endlich oben auf einem riesigen Plateau. Viele Chörten stehen im Moränenschutt, darunter auch Mahnmale für ums Leben gekommene Sherpas. Darüberhinaus wird der Blick auf Pumori, Nuptse und Khumbutse frei. Ich bleibe lange hier oben, es ist für mich ein Ort der Besinnung.  Dann wandern wir weiter auf einem schmalen Yakpfad  langsam bis Lobuche auf  4970m Höhe. Lobuche war früher eine reine Sommerweide, heute ist der kleine Ort am Ende der Welt aufgrund des Tourismus ständig besiedelt. Am Nachmittag machen wir einen kleinen Bergausflug nach Westen, steigen  100 m höher auf einen Wall mit mehreren Chörten. Von dort bietet sich uns ein großartiger Blick auf  Khumbu- und Nuptse Gletscher, sowie zum Nuptse.

Lobuche (4970m) – Gorak Shep (5140m)

Die Nacht ist wiederum kalt, meine Trekkinguhr zeigt -4,8°C im Raum. Der Weg nach Gorak Shep bei Sonnenschein ist zunächst einfach, steigt nur unmerklich an. Trotzdem habe ich zu kämpfen. Der Luftdruck liegt bei 600mbar. Der Aufstieg zum Changri-Gletscher, der von links in den Khumbu-Gletscher einmündet, wird noch einmal richtig mühsam. Beim Überqueren des Changri-Gletschers muss eine riesige Geröllmasse überwunden werden. Endlich tauchen unter uns die Lodges von Gorak Shep (5140m) auf. Gut zu sehen ist auch der Kala Pattar (5545m), unser Ziel für den nächsten Morgen. Ein kurzer Abstieg, dann Ankunft in der Yeti-Lodge. Ich bin müde, schlafe beinahe beim Dinner ein. Trotzdem machen wir am Nachmittag einen kleinen Rundgang in Gorak Shep. Es beginnt zu schneien.


 
 
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